„Die dreidimensionale manuelle Fußtherapie“1) ist bei kindlichen Fußfehlstellungen eine optimale Ergänzung zur allgemeinen Physiotherapie.

Gerade bei Säuglingen und kleinen Kindern darf eine Fußdeformität nicht isoliert gesehen werden, sondern im Kontext der Bewegungskette. Da sich die Orthopädie im weitesten Sinne mit der Vermittlung einer aufrechten Haltung beschäftigt, kann es passieren, dass die Kinderfüße und deren Störungen auf den aufrecht stehenden Menschen bezogen werden. Der Säugling steht jedoch frühestens mit einem Jahr und bildet erst im Laufe des ersten Lebensjahres einen Fuß aus, der die Belastung des Körpers tragen kann.
Hier ist es sehr wichtig anzumerken, dass die Bewegungsentwicklung des Säuglings ganzheitlich und genetisch verankert ist. Diese Erkenntnis ist die Grundlage der Behandlung nach Zukunft-Huber:


Die physiologischen und ganzheitlichen Bewegungsmuster bilden die Grundlage des physiotherapeutischen Konzepts, wobei die speziellen Fußübungen des Konzepts im vollen Einklang mit der modernen Säuglingsneurologie stehen, die bei Bobath und Vojta beschrieben wird.
„Die Therapie besteht aus speziellen Mobilisationsgriffen, wobei das Behandlungsergebnis mit Hilfe einer funktionellen Binde in Korrektur gehalten wird.“1)

Ich habe 2006 die Ausbildung bei Frau Zukunft-Huber abgeschlossen und bin seitdem von diesem Konzept überzeugt.

 

1) Barbara Zukunft-Huber 2005 „Der kleine Fuß ganz groß“ S.IX